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Verpackungen registrieren: Bürokratie-Wahnsinn in 10 Ländern

Nach Angaben einer Amazon-Studie verlangen die untersuchten Länder durchschnittlich 15 Registrierungsangaben pro Unternehmen. Die Spannweite reiche von elf Feldern in Belgien und Spanien bis zu 21 Feldern in Schweden. In Spanien, Schweden, Polen und Italien seien nationale elektronische Identitätsverfahren erforderlich, um Registrierungen abzuschließen. Andere Länder setzten dagegen auf E-Mail-basierte Verfahren. Nationale Register verfügten häufig weder über APIs noch über Möglichkeiten zur automatisierten Überprüfung von Registrierungsnummern. Teile der Registrierungen erfolgen weiterhin offline per E-Mail und Vertragsunterzeichnung. Wie kann man angesichts dessen Verpackungen schnell bis zum 12. August europaweit registrieren?

Eine von Amazon beauftragte Studie zeigt erhebliche Unterschiede bei den nationalen Registrierungsprozessen für die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) von Verpackungen in Europa. Untersucht wurden Deutschland, Frankreich, Spanien, Irland, die Niederlande, Portugal, Schweden, Polen, Italien und Belgien. Mit Blick auf die kommende europäische Verpackungsverordnung PPWR (Verordnung (EU) 2025/40) besteht also ein großes Bedürfnis an einer europaweiten Harmonisierung. Auch VERE sprach sich bereits für die Harmonisierung und Digitalisierung aus und fordert ebenfalls praxisnahe und kontrollierbare Umsetzungsschritte. Vereinfachungen sollten messbare Entlastungen schaffen und Unternehmen ausreichend Zeit für die Anpassung an neue Anforderungen geben.

Nationale Unterschiede erhöhen den Aufwand für Unternehmen

Mit der PPWR müssen Hersteller ihre Verpackungen künftig in jedem EU-Mitgliedstaat registrieren, in dem diese erstmals in Verkehr gebracht werden. Gleichzeitig werden Online-Marktplätze und Fulfilment-Dienstleister verpflichtet, die EPR-Compliance ihrer Händler zu kontrollieren. Die von Amazon in Auftrag gegebene Analyse identifiziert insgesamt 64 unterschiedliche Registrierungsfelder, wovon 55 Prozent sogar nur in einem einzigen Land abgefragt werden. Durchschnittlich verlangen die untersuchten Staaten 15 Angaben pro Unternehmen; von elf Feldern in Belgien und Spanien bis zu 21 in Schweden. 87 Prozent der Daten sind verpflichtend. Besonders kritisch bewertet die Studie nationale Zusatzanforderungen, die über die PPWR hinausgehen. Nur 27 Prozent der abgefragten Informationen sind in den geplanten PPWR-Anhängen vorgesehen. Viele Länder verlangen zusätzlich Angaben zu Umsatz, Verpackungsmengen, Produktkategorien, Transportdaten oder nationalen Kennungen – Informationen, die eher in Melde- als in Registrierungsprozesse gehören.

Digitalisierung bleibt zentrale Herausforderung

Zusätzliche Hürden entstehen durch unterschiedliche Authentifizierungsverfahren. Während in Spanien, Schweden, Polen und Italien elektronische Identitäten erforderlich sind, setzen andere Länder auf E-Mail-basierte Prozesse. Zudem fehlen häufig APIs und automatisierte Möglichkeiten zur Prüfung von Registrierungsnummern. Für Händler, Hersteller und Online-Marktplätze erschwert dies die Einhaltung regulatorischer Anforderungen erheblich. In Belgien erfolgen Teile der Registrierung sogar noch offline per E-Mail und Vertragsunterzeichnung. Die Studie empfiehlt daher einheitliche Login- und Authentifizierungsverfahren, die Vermeidung doppelter Registrierungen sowie vollständig digitale Prozesse.

Nationale Register könnten dabei zu zentralen Datenplattformen mit API-Anbindungen weiterentwickelt werden, um Daten mit Zustimmung der Unternehmen automatisiert an Behörden und Systembetreiber zu übermitteln.

Jedoch gibt es hierfür längst eine Lösung, denn take-e-way bietet bereits ein solches All-in-one-Kundenportal, das die europaweite Compliance-Verwaltung für Hersteller und Händler unterstützt. Ein weiterer behördlicher Überbau, der noch kostenintensiv entwickelt und erst in vielen Jahren verfügbar ist, zusätzlich zu den ohnehin komplexen Behördenstrukturen, hilft nicht weiter, sondern schafft nur weitere Probleme und unnötige Kosten. Daher begrüßen VERE und take-e-way den Ansatz der Amazon-Studie hin zu mehr Harmonisierung und Digitalisierung der nationalen Systeme und Behörden als einen Schritt in die richtige Richtung.

Sie haben Fragen zur Registrierung von Verpackungen in Deutschland und Europa nach der neuen EU-Verpackungsverordnung (PPWR)?

Dann melden Sie sich schnell zum PPWR-Online-Workshop zum Thema „EPR-Pflichten“ am 28.07.2026 an. In diesem Workshop konzentrieren wir uns auf die Verpflichtungen im Rahmen der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) gemäß Kapitel VIII der PPWR und den bestehenden nationalen Umsetzungen. Hier erfahren Sie, wer für die EPR-Verpflichtungen verantwortlich ist. Es wird thematisiert, wie die Rollen der Hersteller festgelegt werden und wie die Verpflichtungen je nach Vertriebsmodell, Land und Art der in Verkehr gebrachten Verpackungen sich unterscheiden. Der Workshop bietet einen praktischen Überblick über die wichtigsten EPR-Anforderungen, darunter Registrierungspflichten, Berichtspflichten und das laufende Compliance-Management in den EU-Mitgliedstaaten.

Sie müssen jetzt schnell Ihre Verpackungen registrieren?

Ab dem 12.08.2026 wird die EU‑Verpackungsverordnung (PPWR) im Rahmen der Erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) gültig. Da die erforderlichen Registrierungen in den Zielländern in der Regel etwa zwei bis drei Monate in Anspruch nehmen, empfehlen wir, diese frühzeitig zu beantragen, um mögliche Shop‑Sperrungen oder andere negative Auswirkungen zu vermeiden.

Im Zuge der Umstellung kann es zu Änderungen der Preise sowie der Verpackungskategorien kommen. takeeway wird bestehende Verpackungsregistrierungen in den derzeit registrierten Ländern ordnungsgemäß in das neue System überführen und Sie rechtzeitig über relevante Änderungen informieren.

Sonderangebot gültig bis 12.08.26

Im Zuge der PPWR-Umsetzung bieten wir unseren Verpackungs-Registrierungs-Service zum Sonderpreis mit bis zu 60% Nachlass. Das Angebot gilt für Neuabschlüsse bis zur Gültigkeit der EU-Verpackungsverordnung am 12.08.2026.

Das take-e-way Beratungs-Team steht Ihnen ab sofort für alle Ihre Fragen zum Sonderangebot und zur Verpackungs-Registrierung in ganz Europa zur Verfügung: 040/750687-0 oder consulting@take-e-way.de 

Fragen? Jetzt unverbindlich Kontakt aufnehmen

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