Auch der britische Handel kommt nicht an der PPWR vorbei; Laut einer Befragung sind 93 Prozent der Hersteller und Zulieferer des Vereinigten Königreichs von den Regulierungen betroffen. Von den 200 Unternehmen aus Non-Food-Branchen haben 16 Prozent ihre Verpackungen bereits angepasst, 39 Prozent arbeiten noch daran.
Neben der Verpackung selbst ist die Datenlage entlang der ganzen Lieferkette entscheidend. Materialien, Mengen, technische Angaben und Nachweise müssen belastbar dokumentiert werden, wobei wichtige Informationen häufig von Zulieferern stammen. Auch die britische EPR-Regelung zeigt operative Folgen: 70 Prozent der betroffenen Unternehmen berichten von mehr Umpackvorgängen, 47 Prozent von zusätzlichem Verpackungsabfall.
Im Fokus stehen daher recyclingfähige und materialeffiziente Verpackungen, passende Größen sowie weniger Umpacken. Gleichzeitig müssen Produktschutz, Kosten und Kundenerlebnis gewährleistet bleiben.
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