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Produktsicherheitsverordnung erfordert Verantwortliche Person
EU Verantwortliche Person - Service

Seit dem 16.07.2021 ist es gesetzeswidrig, Produkte mit CE-Kennzeichnung ohne eine Verantwortliche Person in der EU zu verkaufen. Auch die Produktsicherheitsverordnung verpflichtet Hersteller, eine Verantwortliche Person anzugeben.

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Dokument mit dem Titel GPSR und einem Warndreieck, auf das eine Lupe zeigt
Produktsicherheitsverordnung (EU) 2023/988 verpflichtet
GPSR Risikoanalyse erforderlich

FĂŒr fast jedes Produkt verpflichtend: GemĂ€ĂŸ ProdSVO mĂŒssen Hersteller fĂŒr die Produkte, die sie in Verkehr bringen, technische Unterlagen erstellen, die auf einer internen Risikoanalyse beruhen.

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Persönliche, vollumfÀngliche Online-Schulung zur BattVO
Fit fĂŒr die EU Batterieverordnung

Erfahren Sie, welche Anforderungen die neue EU BattVO an Sie stellt und wie Sie in Ihrem speziellen Fall damit umgehen. Sie erhalten umfassende Informationen zur Umsetzung Ihrer Pflichten in Bezug auf Kennzeichnung, Batteriepass, EPR und Sorgfaltspflichten in der Lieferkette.

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Bayern sammelt rund 70.000 Handys in zwei Monaten

Das Bayerische Staatsministerium fĂŒr Umwelt und Gesundheit (StMUG) hat im Rahmen der Alt-Handysammelaktion „Handy clever entsorgen“ rund 70.000 Alt-Handys im Freistaat Bayern gesammelt. Die Aktion wurde vom VERE e.V. und take-e-way unterstĂŒtzt.

Hamburg/MĂŒnchen – Das Bayerische Staatsministerium fĂŒr Umwelt und Gesundheit (StMUG) hat im Rahmen der Alt-Handysammelaktion „Handy clever entsorgen“ rund 70.000 Alt-Handys im Freistaat Bayern gesammelt. Die Aktion wurde vom Verband zur RĂŒcknahme und Verwertung von Elektro- und ElektronikaltgerĂ€ten (VERE e.V.) und seinem anerkannten, kollektiven RĂŒcknahmesystem take-e-way unterstĂŒtzt.

An der Aktion, die im kurzen Zeitraum vom 30. April bis 30. Juni 2012 durchgefĂŒhrt wurde, beteiligten sich ĂŒber 2.000 Schulen, 300 Behörden, LandratsĂ€mter und Kommunen, rund 120 KrankenhĂ€user und Hochschulen sowie rund 55 Unternehmen.

Damit war „Handy clever entsorgen“ die bislang erfolgreichste und flĂ€chendeckendste Handysammlung, die es je in einem deutschen Bundesland gegeben hat.


Großteil der Alt-Handys von SchĂŒlern gesammelt

Der Großteil von 40.000 Handys wurde allein von SchĂŒlern der ĂŒber 2.000 beteiligten Schulen zusammengetragen. Etwa die HĂ€lfte dieser Handys wurde in den Grundschulen, die andere HĂ€lfte wurde in den weiterfĂŒhrenden Schulen gesammelt.

Damit nahmen vor allem die JĂŒngsten die Aktion sehr gut an, die durch ihr aktives Mitwirken fĂŒr einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Ressourcen fĂŒr ihr nĂ€chstes Mobiltelefon sensibilisiert wurden.


Fast ein Drittel der Handys in Behörden gesammelt

19.000 Alt-Handys wurden allein in Ministerien, Polizei-Dienststellen, FinanzĂ€mtern, Hochschulen, KrankenhĂ€usern, Kommunen, Landkreis-Bezirken und anderen Ämtern gesammelt. Das StMUG ging als Schirmherr der Sammelaktion mit sehr gutem Beispiel voran und sammelte in den eigenen Reihen 1.400 Handys ein.


Hohe Sammelquote in Bayerischen Unternehmen

Die rund 55 an der Sammlung teilnehmenden Unternehmen steuerten eine rekordverdĂ€chtige Summe von 9.270 Alt-Handys bei. Ein Bayerischer Automobilhersteller hat allein zirka 3.800 Handys bei seinen Mitarbeitern eingesammelt – das ist beispielhaft fĂŒr gelebte Verantwortung unserer Ressourcen.


2.500 Sammelstellen

In nur zwei Monaten konnten insgesamt 2.500 Sammelstellen in Schulen, Behörden und Unternehmen fĂŒr die Aktion gewonnen werden. Sie sammelten gemeinsam rund 70.000 Alt-Handys.

Damit half jede Sammelstelle dabei, durchschnittlich 27 Handys aus den Schubladen ihrer ehemaligen Nutzer zu bergen und die Teilnehmer ĂŒber den Wert der in den Handys enthaltenen Rohstoffe fĂŒr die kommenden Generationen zu informieren. Insgesamt wurden 5.500 Kilogramm Handys, 1.800 Kilogramm Handy-Zubehör, wie zum Beispiel LadegerĂ€te, und 1.600 Kilogramm Akkumulatoren recycelt. Acht Prozent der Handys können nach einer aufwendigen Datenlöschung wiederverwendet werden.


Voller Erfolg aus Sicht des VERE-Verbands

Der VERE e.V. und take-e-way begrĂŒĂŸen diese Aktion, weil dadurch das Bewusstsein der kommenden Generationen fĂŒr eine effiziente Verwertung und ein effektives Recycling geschĂ€rft wird. Am Beispiel der Handys werden insbesondere junge Menschen darauf aufmerksam gemacht, dass in elektronischen GerĂ€ten viele wertvolle Rohstoffe enthalten sind.

VERE-Vorstand Jochen Stepp sagte heute in Hamburg: „Ich bewundere den Mut und die große Leistung des Bayerischen Umweltministeriums, ohne nennenswerte UnterstĂŒtzung durch Dritte so viele Menschen fĂŒr die Rohstoffbewahrung zu begeistern und in nur zwei Monaten rund 70.000 Handys aus den Schubladen der BĂŒrger zu bergen. So viel Engagement verdient unser aller Anerkennung.

Vorschriften zum Recycling nĂŒtzen nichts, wenn man die Köpfe der Menschen nicht erreicht. Deswegen finden wir die Initiative des Bayerischen Staatsministeriums fĂŒr Umwelt und Gesundheit hervorragend. Sie zielt auf die Schaffung des Bewusstseins ab, dass das Handy von heute viele Rohstoffe fĂŒr das Handy der nĂ€chsten Generation enthĂ€lt. Aus diesem Grund unterstĂŒtzten VERE und take-e-way die Aktion.

Aus unserer Sicht ist entscheidend, dass Ministerien wie das StMUG oder jetzt aktuell das Bundesforschungsministerium mit den Schulen, Kommunen, Netzbetreibern, Herstellern, VerbĂ€nden und Unternehmen gemeinsam an der Bewahrung der Rohstoffe fĂŒr unsere Kinder und Enkel arbeiten.

Gerade, dass Behörden, die sonst nur Forderungen stellen, mit positiven Sammelaktionen vorangehen, finden wir hervorragend. Dies ist endlich mal ein schönes Beispiel dafĂŒr, dass Aktionen zur Rohstoffbewahrung nicht nur schlecht geredet sondern auch gut gemacht werden können. Jedes Handy, das dadurch vom BĂŒrger abgegeben wird, ist aus unserer Sicht ein voller Erfolg.

Die Aktion ist der erste große Schritt in die richtige Richtung. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir dabei mitmachen durften. Die gesamte Zusammenarbeit mit dem IngenieurbĂŒro fĂŒr nachhaltige Kommunikation, Eficom, und der Teqport GmbH hat uns ausgesprochen viel Spaß gemacht. Vor allem die professionelle Abwicklung lĂ€sst uns fĂŒr weitere Zukunftsmodelle hoffen.“, so Jochen Stepp weiter.


Über take-e-way

- GrĂŒndung 2004 in Hamburg
- Derzeit 13 Mitarbeiter
- GeschĂ€ftsfĂŒhrer: Jochen Stepp, Oliver Friedrichs

GeschĂ€ftsfelder: Die take-e-way GmbH ĂŒbernimmt die gesetzeskonforme Umsetzung von Anforderungen und Pflichten gemĂ€ĂŸ Elektro- und ElektronikgerĂ€tegesetz (WEEE/ElektroG), Batteriegesetz (BattG) und Verpackungsverordnung (VerpackV) fĂŒr Hersteller, Importeure, GroßhĂ€ndler, EinzelhĂ€ndler und Vertreiber von Elektro- und ElektronikgerĂ€ten aus dem In- und Ausland. Mit der innovativen Handelsplattform www.make-e-business.de bietet take-e-way seinen Kunden zudem die Möglichkeit an, die ErfĂŒllung von Umweltgesetzen zur weltweiten Vermarktung zu nutzen.

VERE e.V.: Gemeinsam mit dem 2003 gegrĂŒndeten Verband zur RĂŒcknahme und Verwertung von Elektro- und ElektronikaltgerĂ€ten (VERE e.V.), der mitgliederstĂ€rksten Organisation aus Anbietern, Herstellern, WirtschaftsverbĂ€nden und Einzelpersonen bei der Umsetzung des ElektroG in Deutschland, vertritt take-e-way auch auf politischer Ebene die Interessen von ĂŒber 2.500 kleinen und mittelstĂ€ndischen Unternehmen.


Pressekontakt

take-e-way GmbH
Christoph Brellinger
Unternehmenskommunikation
Liebigstraße 64
22113 Hamburg

Telefon: +49 (0)40/750687-111
Telefax: +49 (0)40/750687-101
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presse[at]take-e-way.de

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