WEEE – PV-Branche sollte 2013 keine Recycling-Verträge abschließen

Der Umweltdienstleister take-e-way GmbH rät allen Herstellern, Importeuren und Vertreibern von Photovoltaikmodulen, derzeit noch keine Recycling- und Dienstleistungsverträge zur Abwicklung der WEEE-Richtlinie abzuschließen.

Oliver Friedrichs
take-e-way-Geschäftsführer Oliver Friedrichs

Der Umweltdienstleister take-e-way GmbH rät allen Herstellern, Importeuren und Vertreibern von Photovoltaikmodulen, derzeit noch keine Recycling- und Dienstleistungsverträge zur Abwicklung der WEEE-Richtlinie abzuschließen.

Die WEEE-Richtlinie regelt zusammenfassend das fachgerechte Recycling von Elektro- und Elektronikgeräten und dessen Finanzierung durch die Hersteller.

Photovoltaik-Module fallen ab 2014 unter die deutsche Umsetzung der WEEE-Richtlinie: Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG).


Wettbewerb der WEEE-Dienstleister ab 2014 zu erwarten

Bis Februar 2014 soll die überarbeitete WEEE-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt werden. Dann ist mit einem verstärkten Wettbewerb der Recycling- und Dienstleistungsanbieter zu rechnen. Die PV-Branche hat ab nächstes Jahr die komfortable Möglichkeit, frei unter den Dienstleistern zu entscheiden und auf eingespielte sowie sehr kostengünstige Lösungen zurückgreifen zu können.


PV-Anbieter sollten vertraglich frei bleiben

“Nur wer vertraglich ungebunden ist, kann auf die besten Angebote eingehen.“, sagte take-e-way-Geschäftsführer Oliver Friedrichs heute in Hamburg. Aufgrund der üblichen Kündigungsfristen zum Jahresende sollten Unternehmen ihre laufenden Verträge hinsichtlich der Fristen prüfen und nach Möglichkeit zügig handeln.


Modulaufbereitung mit Exner Trenntechnik

Gemeinsam mit dem Aufbereitungspartner Exner Trenntechnik GmbH entwickelt take-e-way ein effektives Verfahren zur Aufbereitung von Solarmodulen. Erste Aufbereitungsversuche zeigen jetzt schon, dass PV-Module wirtschaftlich sinnvoll in einzelne Rohstoffe zur Wiederverwertung aufgetrennt werden können.


Internationales Netzwerk zur Rücknahme und Verwertung von PV-Modulen

Zusätzlich baut take-e-way sein internationales Netzwerk zur Rücknahme und Verwertung von PV-Modulen weiter aus. Ziel ist es, zum Start der Rücknahmepflicht für PV-Module nicht nur in den europäischen Mitgliedsländern den international agierenden Herstellern von PV-Modulen Logistik- und Recyclinglösungen anbieten zu können.


VERE-Verband auf dem PV-Round Table in Wien/Österreich

Der VERE-Verband, der politische Arm von take-e-way, referiert am 6. November vor dem Round Table in der Wirtschaftskammer Wien (Österreich) zum Thema „Recycling von PV-Modulen“.

Die Veranstaltung findet in der Zeit von 9 bis 16 Uhr in der Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien statt.

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an manuel.binder@greenjobsaustria.at


Über take-e-way

- Gründung 2004 in Hamburg
- Derzeit 16 Mitarbeiter
- Geschäftsführer: Jochen Stepp, Oliver Friedrichs

Geschäftsfelder: Die take-e-way GmbH übernimmt die gesetzeskonforme Umsetzung von Anforderungen und Pflichten gemäß Elektro- und Elektronikgerätegesetz (WEEE/ElektroG), Batteriegesetz (BattG) und Verpackungsverordnung (VerpackV) für Hersteller, Importeure, Großhändler, Einzelhändler und Vertreiber von Elektro- und Elektronikgeräten aus dem In- und Ausland.

VERE e.V.: Gemeinsam mit dem 2003 gegründeten Verband zur Rücknahme und Verwertung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten (VERE e.V.), der mitgliederstärksten Organisation aus Anbietern, Herstellern, Wirtschaftsverbänden und Einzelpersonen bei der Umsetzung des ElektroG in Deutschland, vertritt take-e-way auch auf politischer Ebene die Interessen von über 2.900 Unternehmen.


Pressekontakt

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