Importgebühren für Billigimporte zwecklos?

Der Kampf gegen Billigimporte aus Drittstaaten geht in die nächste Runde. Zwar zeigt die Abschaffung der bisherigen Zollfreigrenze erste Effekte – Frankreich verzeichnet bereits 30 bis 40 Prozent weniger Sendungen – doch die enormen Paketmengen erreichen weiterhin den europäischen Markt.

Seit Juli fallen bei günstigen Warensendungen pauschal drei Euro Zoll je Warengruppe an. Diese Kosten können an Endkunden weitergegeben werden. Ab November soll außerdem eine EU-weite Bearbeitungsgebühr für entsprechende Pakete hinzukommen. Die genaue Höhe steht hier noch nicht fest, der Handelsverband Deutschland rechnet allerdings mit etwa zwei Euro pro Sendung.

Doch reichen die neuen Abgaben aus, um Wettbewerbsnachteile gegenüber Plattformen wie Temu und Shein auszugleichen? Der HDE bezweifelt das und fordert daher noch weitere Schritte, darunter eine zentrale Marktüberwachung für Anbieter aus Drittstaaten.

Für Hersteller und Händler bleibt der internationale Onlinehandel damit ein Markt unter verschärften regulatorischen Bedingungen. trade-e-bility kann Ihnen dabei helfen, durch die komplexen gesetzlichen Anforderungen zu navigieren – damit Sie sich ganz auf Ihr Kerngeschäft und Ihre Wettbewerbsfähigkeit konzentrieren können!

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